Skip to main content

Der erste Alleinflug - Die A-Starts

Nachdem ich nach einer 1 ½ monatigen Pause wieder mit dem Segelfliegen beginnen konnte, musste ich erst einmal wieder alles auffrischen. Erst wollte das Fliegen nicht richtig klappen, aber dann war ich schnell wieder im Element. Als ich dann noch ein paar Schulstarts mit meinen Fluglehrern absolviert hatte, waren sie der Meinung, ich wäre so weit, um meine A zu fliegen.

Zu wissen, gleich alleine fliegen zu müssen, machte mich nervös, aber das legte sich wieder, als ich an diesem Tag doch nicht mehr flog. Als ich dann abends am 24.7.06 einen Start mit meinem Fluglehrer gemacht hatte, machte ich mich erneut für einen Schulstart fertig. Der Fluglehrer legte ebenfalls den Fallschirm an und als ich dann im Flugzeug startbereit saß, nahm er den Fallschirm wieder ab! Sofort war mir klar, dass ich jetzt allein fliegen sollte! Ich hatte ein Kribbeln im Bauch, mir war mulmig zumute und ich war nervös. MeinFluglehrer jedoch war sich sicher, sprach mir noch mal gut zu und ich musste wohl oder übel in den sauren Apfel beißen! Es war windstill und ich konzentrierte mich, alles richtig zu machen. Als ich dann gestartet und in der Luft war, war die ganze Nervosität, das Kribbeln und mulmige Gefühl im Bauch wie weg geblasen. Außerdem wusste ich ja das der Fluglehrer am Funk stand und mich beobachtete. Es machte sogar richtig Spaß allein zu fliegen. Nach den zwei folgenden Alleinflügen, bei denen ich vor dem Start auch immer das Kribbeln im Bauch verspürte, hatte ich es geschafft. Als mir meine Fliegerkollegen dann gratulierten, fühlte es sich richtig gut an, die drei Alleinflüge erfolgreich gemeistert und die A-Prüfung geflogen zu haben.

Jetzt wusste ich auch, dass wenn mir meine Fluglehrer das Alleinfliegen nicht zugetraut hätten, sie mich auch nicht allein hätten fliegen lassen. Ich möchte mich bei all meinen Fluglehrern bedanken und besonders bei Christian Luppa und Sven Hennig, die mich in einer so kurzen Zeit so weit gebracht haben!!

Sina Becke