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Vereinsjugend in Duinrell, Holland

15 Uhr! Sonnenschein! Ein besseres Wochenende hätten wir -die Lüner LSJ - gar nicht für unserenWochenendausflug nach Wassenaar in Holland aussuchen können. Unsere lang geplante Reise konnten wir nunendlich vom 17. bis zum 19. September antreten.

Unser Ziel war der Duinrell-Park. Einigen von euch dürfte er bestimmt bekannt vorkommen. Er ist ein sehr beliebter Ferienort für Groß und Klein. Insgesamt machten sich 10 Jugendliche von uns auf den Weg nach Holland, jedoch waren wir sechs Jugendliche, die sich gegen 15:30 Uhr mit einem 7-Personen-Wagen, Richtung Autobahn begaben. Wir hatten uns für dieses Wochenende einen silbernen VW-Touran gemietet. Gerade 10 Minuten unterwegs standen wir auch schon im Stau und die ersten Süßigkeiten wurden von uns vernichtet. Auf der Fahrt hatten wir viel Spaß aber leider viel zu wenig Platz. Es war zwar ein 7-Personen-Wagen jedoch war der Platz aufgrund des Gepäcks sehr begrenzt. Zwei Persön-chen, die wir auf die Rückbank ver­frachtet hatten, gaben komische Laute von sich, da sie aufgrund des Platz­mangels keine Beinfreiheit hatten. Ihre Knie wurden also die ganze Fahrt über gegen den Sitz gepresst und auch in anderen Bewegungen waren sie ein­geschränkt.Als wir in Holland ankamen, stellten wir fest, dass es dort ziemlich gemeine Blitzmethoden gibt. Nein, wir wurden nicht geblitzt, aber die Blitzautomaten sind mit zwei Kameras ausgestattet, eine von vorne und eine "ganz-gemeine unauffällige", mit der nicht zu "rechnen" war, von hinten. Da wir uns an diesem Wochenende selbst verpflegen mussten, machten wir uns auf die Suche nach einem Lebens­mittelgeschäft. Nach 30 Minuten Fahrt haben wir endlich ein kleines Geschäft gefunden, das noch am Abend geöff­net hatte. Im Geschäft angekommen, packten wir den Einkaufswagen so voll, ohne zu berücksichtigen wie wenig Platz wir doch eigentlich im Auto zur Verfügung hatten. Die Türen konnten soeben noch geschlossen werden. Nun hofften wir darauf, nicht noch ange­halten zu werden um unseren Ersthilfe-Kasten zu präsentieren, weil das hätte mit Sicherheit sehr lange gedauert.Wir waren froh, doch eben alles ins Auto bekommen zu haben! Nun war es auch schwierig für uns aus den Fenstern zu gucken! "Schöne Aussichten"19 Uhr! Regen! Endlich hatten wir unser Ziel erreicht.

Sehr müde, einige von uns "von Schmerzen geplagt (aufgrund des Platz­mangels)", stiegen wir trotzdem mit einem glücklichen Gesicht aus dem Auto aus und betraten nochmals den holländischen Boden, um uns an der Rezeption die Schlüssel für das Duingalow geben zu lassen. Zur selben Zeit in Lünen: Abfahrt der 2. Jugendgruppe.An der Rezeption ist dann ein weiteres Problem aufgetreten. Die Duingalows waren zwar für uns reserviert, jedoch hatte das Duinrell-Team keine Geldempfangsbestätigung erhalten.Also musste in Lünen von unserem Jugendkassenleiter ein Kontoauszug gezogen werden, der uns anschließend nach Holland gefaxt wurde, um zu beweisen, dass wir das Geld schon längst überwiesen hatten. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Deutsche Bank, obwohl sie uns versicherte den Geld­betrag noch am selben Tag zu über­weisen, dieses nicht getan hat. Jemandem von uns war es jedoch möglich uns das Geld für dieses Wochenende zur Verfügung zu stellen. Dieser Aufwand benötigte weitere 120 Minuten, bis die Sache mit dem Geld geregelt war und wir die Schlüssel für die Duingalows bekamen. Ab 21 Uhr war es uns dann endlich möglich in unsere "Wochenendhäus­chen" einzuziehen. Kleine schöne Häuser, die nur ca. 20 Meter von dem Freizeitpark entfernt liegen. Von der langen Fahrt und dem Schrecken an der Rezeption mussten wir uns erst einmal erholen. Mittlerweile war auch unsere zweite Jugendgruppe angekommen und allmählich hatten wir alle Hunger. Einige von uns haben sich "geopfert" und etwas zu essen gekocht. Nicht, dass es nicht geschmeckt hat, aber am nächsten Tag sind wir dann doch zu einem bekannten Fastfood Restaurant gefahren. (Ist vielleicht auch besser so gewesen!).

Nach einer erholsamen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück haben wir das Tikki- Bad besucht. Es befindet sich mitten im Freizeitpark.Wir hatten dort sehr viel Spaß. Wasser­rutschen gibt es hier in mehreren Ausführungen; lang, kurz, blau, rot, grün und in Trichterform. Außerdem gibt es in diesem riesigen Schwimmbad eine gelbe Rutsche, die nach ca. 4 Metern endet, um dann ihren Benutzer aus etwa 3 Metern Höhe ins Wasser fallen zu lassen. Gro­ßen Spaß haben uns auch die Wasserrutschen Starlight und Moonlight bereitet. Dieses sind zwei Wasserrutschen, die mit einem Schlauchboot genutzt werden. Man fährt hinein ins Dunkle und bekommt eine sehr kurvige Fahrt geboten, die unterwegs noch schöne Lichteffekte zum Vorschein bringt. Ebenso gibt es dort eine Crazy-River-Tour. Hier ist es möglich sich mit einem großen, dicken Schwimmreifen auf dem Wasser treiben zu lassen. Die Trich­terrutschen sind dort so schnell und einige Kanten in ihr so scharf, dass sie wahrscheinlich hier in Deutschland verboten wären.

Nach unserem langen und sehr spaßigen Aufenthalt im Tikki-Bad gingen wir zurück zu den Duingalows, um uns etwas auszuruhen. Am späten Nachmittag hatten auch wir "Großen" noch viel Vergnügen auf dem Abenteuerspielplatz und vor allem auf der Teppichrutsche, die auch am späten Abend nochmals von uns aufgesucht wurde! Am nächsten Tag verbrachten wir die Zeit erneut im Tikki-Bad. Am Nachmittag nutzten wir dann die Ach­terbahn, das Riesenrad, die Wasser­rutsche und natürlich auch die anderen Karussells im Freizeitpark. Außerdem gab es leckere Zuckerwatte und Paradiesäpfel, Schokobananen und und und...!Am Abend packten wir dann unsere Sachen zurück in die Taschen, steckten die Schlüssel in den Briefkasten und machten uns auf den Weg nach Hause. Der Duinrell-Park ist sehr empfehlens­wert. Es war ein sehr schönes und spaßiges Wochenende, das leider viel zu schnell vorüber ging. Etwa um 22:30 Uhr kamen wir in Lünen an und schliefen tief und fest bis zum nächsten Morgen!